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Filozofia analytická (l154)

filozofia analytická ( L154)

- je "eine in Fortsetzung des Neupositivismus in England entwickelte moderne Strömung der Philosophie, die vor allem in den USA und in einzelnen osteuropäischen Ländern Verbreitung gefunden hat, seit den 60er Jahren langsam auch in Deutschland Wurzeln schlägt. Zwar kommt die ursprngliche prinzipielle Wendunggegen die Metaphysik nicht bei allen ihren Vertretern in gleicher Weise zur Geltung: der Galube an die eindeutige Kriterien zur ¹berprfung des ¯sinnvollen Charakters von Aussagen bleibtjedoch ziemlich unverändert. Denn Gegenstände der analytischen Philosophie sind nicht die Dinge, Ereignisse oder Sachverhalte als solche, sondern die Aussagen und Prinzipien der Einzelwissenschaften sowie Begriffe und Axiome, die durch die formal erweiterte Logik (mehrwertige Logik, Logistik) eine neue Interpretation finden. In der neueren Entwicklung zeigen sich mindestens drei methodische Gesichtspunkte, von denen aus Grundfragen der analytischen Philosophie behandelt werden: 1) Es werden knstliche Sprachen aufgebaut ( B. Russell, R. Carnap), die es erm"glichen sollen, klassische Probleme der Philosophie eindeutig und klar zu formulieren, um dadurch deren logisch gesicherte Lösungen herbeizufhren; 2) Es wird auf den einfachen sprachlichen Inhalt der Sätze zurckgegriffen ( G. Ryle, J. L. Austin), so wie sie im alltäglichen Sprachgebrauch gemeint werden (Philosophie der "Normalen Sprache"), waraus sich klare, vereinfachte Formulierungen der fachlich komplizierten Thesen, Begriffe und Argumentationen ergeben sollen; 3) Bedeutungsvoll ist schlieálich die Verbindung und Gegenberstellung der beiden Methoden, die das wissenschaftslogische Vorgehen Wittgensteins bestimmen." ( L154;23-24)